- Die Wahrnehmung der Sinne, der Körperempfindungen und der Gefühle geschieht immer im gegenwärtigen Moment. Deshalb ist der Körper ein so kraftvoller Anker in der Meditation.
- Wir üben, Empfindungen wahrzunehmen, ohne sie verändern oder bewerten zu müssen. Einfach präsent sein mit dem, was ist. Das gelingt nicht immer sofort – genau deshalb üben wir es.
- In meiner therapeutischen Arbeit frage ich oft:„Wie nimmst Du wahr, dass Du traurig bist?“ Erst dann wird spürbar, was im Körper geschieht – vielleicht ein Ziehen im Bauch, ein Kloß im Hals oder eine Schwere im Brustraum.
- Durch diese bewusste Wahrnehmung entsteht etwas Entscheidendes:
Du erlebst Gefühle nicht nur gedanklich, sondern unmittelbar. Und dadurch kannst Du beginnen, anders mit ihnen umzugehen.
- Wenn Du bemerkst, dass Du Dich in Gedankengeschichten über Vergangenes oder Zukünftiges verloren hast, darfst Du sanft zurückkehren – zum Atem, zum Körper, vielleicht in den Bauchraum, das sogenannte „Hara“, Deine innere Mitte.
- Meditation unterstützt Dich dabei, aus Gedankenspiralen auszusteigen, innere Stabilität zu entwickeln und Dich selbst klarer wahrzunehmen.
Vielleicht hast Du Lust bekommen, Dich selbst auf diese Reise zu begeben.
In den kommenden Woche findest Du hier im Blog eine kleine Meditation, die Dich dabei unterstützt, Deinen Körper bewusster zu spüren – und in der Stille dem zu begegnen, was sich zeigen möchte.


